#zusammengegencorona – aktuelle Entwicklungen

corona virus aktuell

Ein kleines, mit bloßem Auge nicht sichtbares Virus – Corona – hat Deutschland und den Rest der Welt fest im Griff. Hier erfahren Sie die aktuellen Entwicklungen rund um die Pandemie und was Patienten derzeit beachten sollten.

Corona – die wichtigsten Fakten

  • Das Virus heißt SARS-CoV-2, die Krankheit wird COVID-19, kurz für „Corona Virus Disease 2019“, genannt.
  • erstmals im Dezember 2019/Januar 2020 im chinesischen Wuhan aufgetaucht: vermehrte Todesfälle durch Lungenentzündungen
  • Verbreitung weltweit mit aktuell mehr als 1,3 Mio. Erkrankten (Stand: 07. April 2020)
  • In Deutschland gibt es derzeit mehr als 99.000 Fälle (Stand: 07. April 2020)
  • häufige Begleiterscheinungen sind trockener Husten, Abgeschlagenheit und plötzliches Fieber; bei schweren Verläufen auch Atembeschwerden bis hin zur Lungenentzündung
  • Übertragung durch Tröpfcheninfektion, z.B. beim Atmen, Husten oder Niesen

Was tun, wenn man sich unwohl fühlt?

Sollten bei Ihnen grippeähnliche Symptome wie Fieber, Husten und Atembeschwerden auftreten, bleiben Sie unbedingt zu Hause! Vermeiden Sie unbedingt Kontakt mit anderen Menschen und gehen Sie bitte auch nicht selbst in die Apotheke! Sollten sie ärztliche Hilfe benötigen, kontaktieren Sie Ihren Hausarzt ausschließlich telefonisch. In dringenden Fällen erreichen Sie unter der kostenfreien Nummer 116 117 jederzeit den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Bitte befolgen Sie dann die weiteren Anweisungen des Fachpersonals. 

Was tun im Kampf gegen Corona?

Jeder kann mithelfen, die Verbreitung des Virus zu stoppen bzw. einzudämmen! Dazu sollten Sie unbedingt folgende Verhaltensregeln befolgen:

#stayathome: Derzeit gilt in Deutschland offiziell eine Kontaktsperre. Wer kann, sollte im Homeoffice arbeiten und auch an Wochenenden zu Hause bleiben. Vermeiden Sie unnötige Gänge nach draußen und erledigen Sie notwendige Wege, z.B. den Lebensmitteleinkauf, schnell und ohne Umwege. Nutzen Sie für Medikamente den Botendienst der Apotheken.

Halten Sie Abstand: So schade „Social Distancing“ ist, in diesem Falle ist es notwendig, so wenig persönlichen Kontakt mit anderen zu pflegen wie möglich. Halten Sie einen Abstand von mindestens 2 Metern, insbesondere zu hustenden oder niesenden Personen. Treffen Sie sich nicht in Gruppen, veranstalten Sie bitte keine „Corona-Party“ zu Hause und vermeiden Sie es, Ihre Kinder in Spielgruppen zu „sammeln“. Verzichten Sie vorübergehend auf Höflichkeiten wie Hände schütteln oder Umarmungen.

Husten und Niesen Sie bitte unbedingt in die Armbeuge oder in ein Taschentuch. Entsorgen Sie dieses anschließend in einen Mülleimer mit Deckel.

Hände weg vom Gesicht: Vermeiden Sie es, sich mit den Händen ins Gesicht zu fassen. Gerade die Schleimhäute an Augen, Nase und Mund sind ideale Eintrittspforten für Viren und Bakterien.

Regelmäßig und richtig Hände waschen: Waschen Sie Ihre Hände öfter als sonst, vor allem aber nach dem Husten und Niesen oder wenn Sie sich an öffentlichen Orten bewegt haben. Dann bitte sehr gründlich mit ausreichend Seife und für mindestens 30 Sekunden.

Nicht hamstern: Es gibt aktuell keinen Versorgungsengpass in Deutschland, Geschäfte des täglichen Bedarfs, darunter auch Apotheken, haben weiterhin geöffnet. Die PlusPunkt-Apotheken bieten einen Botendienst als Alternative zum Einkauf vor Ort an. Also bitte, seien Sie fair den anderen gegenüber und verzichten sich auf Hamsterkäufe! Damit ist auf Dauer keinem geholfen.

Bitte beachten Sie darüber hinaus auch die öffentlichen Bekanntmachungen und Anweisungen der Bundes- oder jeweiligen Länderregierung zum Umgang mit dem Corona-Virus! 

Hier die wichtigsten Adressen für die aktuellsten Informationen:

Wer gehört zur Corona-Risikogruppe?

Eins vorweg: Bei den meisten Menschen verläuft die Infektion eher mild und kann mit einer Erkältung oder Grippe verglichen werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat jedoch Risikogruppen identifiziert, für die eine Infektion lebensbedrohlich sein kann. Dazu gehören:

  • ältere Menschen, etwa ab 60 Jahren (ohne Vorerkrankungen)
  • Menschen mit (chronischen) Vorerkrankungen, z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen – unabhängig vom Alter!
  • Eine Kombination aus den ersten beiden Punkten, also ältere Menschen mit (chronischen) Vorerkrankungen
  • Patienten mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken, wie z.B. Cortison)

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